SoLa2015-2.jpg

Nicht nur für die restlichen Stufen, auch für die CaEx ging es dieses Jahr selbstverständlich wieder auf Sommerlager, dieses Mal nach Zellhof, einen Lagerplatz mit angrenzendem See, der uns bei dem heißen Wetter eine Rettung war.

Gemeinsam mit den WiWö, die die erste Woche mit uns verbrachten, reisten wir an. Es war heiß und das Aufbauen der Zelte, der Kochstelle und des Lagertors samt Fahnenmast war mühsam, aber notwendig.
Moni, Anna, Max und Konrad hatten einen Wettkampf geplant, der das ganze Lager lang stattfinden sollte und den wir immer wieder in kleineren bis größeren Aufgaben bestritten, jeder kämpfte für sich. Gleich bei der ersten Challenge, Seilziehen, wurden gleich drei Leute verletzt (allerdings nur leicht), ein gutes Omen für dieses Lager? Zum Arzt sind wir zwar gefahren, aber insgesamt war dieses Lager dann doch recht verletzungsarm. Weiters mussten wir Morsezeichen lösen (- ein Evergreen), Gummistiefelweitwerfen, ewig lang auf einem Bein stehen, ein Kochduell bestreiten, Feuer machen und verschiedene berühmte Persönlichkeiten erkennen, um Punkte zu sammeln und zu gewinnen. Die Siegerin wurde am Ende des Lagers dann mit knappem Vorsprung gekürt.

In der ersten Woche gestalteten wir allerdings noch das Programm der WiWö ein bisschen mit und wurden zu Gestalten aus dem Wunderland, wie die Grinsekatze, die Raupe – die ein Gummibärchenorakel mit jedem einzelnen legte – und der Hutmacher, die den Besuchenden verschiedene Aufgaben stellten.

Einen Ausflug ins nahe gelegene Salzburg machten wir auch, gingen GeoCachen, waren spazieren bei gefühlten 40 Grad und holten uns eine ungesunde Abwechslung vom Lageressen. Auch ein Tagesausflug um den Grabensee herum stand auf dem Programm.

Natürlich gab es auch immer wieder Lagerfeuer, mit Gesang, Spielen und Essen. Auch ein von Max erstelltes Gesellschaftsspiel wurde mit viel strategischem Geschick und Ehrgeiz durchgeführt. Ein Speeddating mit Pfadfindern und Pfadfinderinnen aus anderen Gruppen (und Ländern) fand ebenfalls großen Anklang – herausgekommen ist leider nichts, wir hatten bei der Auswertung wieder Programm... – und auch die Disco am Ende des Lagers crashten wir mit Musik- und Tanzeinlagen, die wohl niemand außer uns lustig fand, wir dafür aber umso mehr. Aber alles Schöne hat ein Ende, und so auch dieses, im Großen und Ganzen recht entspannte, Lager.

Stella Köb